Studenten besuchen das Großprojekt „SüdSüdWest“ der Kleefeld-Buchholz

1. August 2014


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Rund 50 Nachwuchsarchitekten der Leibniz-Universität Hannover lernen beim zweistündigen Rundgang über die Baustelle an der Willi-Blume-Allee in Misburg viel Praktisches für ihr Studium. Rund 50 junge Architekturstudenten der Leibniz-Universität Hannover haben den gestrigen Vormittag nicht im Hörsaal verbracht. Artikel weiterlesen

Stattdessen haben sie sich auf den Weg nach Misburg gemacht, um auf der Großbaustelle des Projekts „SüdSüdWest“ der Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz eG etliches für das Fach „Baustoffe und Tragwerk“ zu lernen. Statt trockene Theorie zu pauken, ging es also mitten hinein in die Praxis – mit Bauhelm auf dem Kopf und Sicherheitsschuhen an den Füßen. Begleitet wurden die Nachwuchsarchitekten von Dozentin Anja Eckert und ihrem Kollegen Hannes Gerber.

Am Rande des Bauplatzes an der Willi-Blume-Allee, wo die Kleefeld-Buchholz seit Oktober 2013 in vier Baufeldern insgesamt 111 hochwertige, barrierefreie Zwei-bis-Fünf-Zimmer-Wohnungen, einen Mietertreff und eine vollständig möblierte Gästewohnung errichtet, wurden sie bereits erwartet. Carsten Kiemann, technischer Leiter der Kleefeld-Buchholz und zuständig für die gesamte Abwicklung des Großprojekts, Herr Meisel, Abteilungsleiter Mietmanagement der Kleefeld-Buchholz, Architekt Stefan Becker aus dem Architektenbüro Dipl.-Ing. Anne Peters und Beratungsingenieur Hinrich Schulze vom Unternehmen KS-Original – Der Kalksandstein, der den Kontakt zwischen der Wohnungsgenossenschaft und der Universität hergestellt hatte, begrüßten die Studenten. Sie erläuterten die Fakten rund um das große Bauvorhaben in kurzen Worten. Anschließend ging es ins Detail: zwei informative Stunden lang führten die Fachleute die jungen Leute in Kleingruppen über die Baustelle – von der Tiefgarage bis hinauf zum Flachdach des bereits fertig gestellten Rohbaus des ersten Gebäudes und an den Rand des zweiten Baufelds, auf dem der Rohbau des zweiten Hauses gerade errichtet wird.

Am Ende des Rundgangs bedankten sich die beiden Dozenten sehr herzlich bei den Organisatoren: „Mit so einer großen Gruppe eine Baustelle besichtigen zu dürfen, ist keinesfalls selbstverständlich. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir hier sein durften“, betonte Anja Eckert. Und auch die Studenten waren sich einig, dass sie von dem Besuch bei „SüdSüdWest“ für ihr Studium profitieren würden. „Ich nehme eine Menge mit“, fasste Studentin Vivien Kornack zusammen. Zum Beispiel sei es doch erstaunlich, wie sich schon kleinste Fehler auf das gesamte Bauwerk auswirken könnten. (Fotos: Sigrid Krings)

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